KI-Tools, für die ich bezahle: mein Stack im Überblick

Handgeschriebenes Schild Shut up and take my money als Symbol für KI-Tools, die ihr Geld wert sind

Welche KI-Tools sind ihr Geld wirklich wert? Hier ist mein persönlicher Stack: die KI-Tools, für die ich aktuell bezahle, weil ich sie täglich nutze und ohne sie kaum noch arbeite. Von ChatGPT über Claude bis zu Fireflies und Perplexity, inklusive ehrlicher Preise.

ChatGPT Teams: rund 600 USD pro Monat

An erster Stelle steht ChatGPT in der Teams-Version. Die hohe Summe kommt zustande, weil ich für Workshops dauerhaft 20 Accounts vorhalte. Mir ist wichtig, dass Teilnehmende im Onboarding den vollen Funktionsumfang nutzen können. Praktisch ist außerdem, dass ich so nicht am täglichen Anfragelimit meines eigenen Accounts hängenbleibe.

Claude: 18 USD pro Monat

Daneben leiste ich mir Claude, für mich das aktuell nächstbeste Modell. Es formuliert Texte in einer weniger generischen Tonalität und bringt regelmäßig starke neue Features, zuletzt etwa Computer Use.

ChatKit: 29 USD einmalig als Lifetime-Lizenz

ChatKit ist meine Alternative zur ChatGPT-Oberfläche für sehr viele verschiedene Modelle und gleichzeitig meine Fallback-Lösung im Workshop. Wenn die ChatGPT-Website mal ausfällt, laufen Zugriffe über die OpenAI-API meist problemlos weiter. Aktuell nutze ich es nicht aktiv, aber die Lifetime-Lizenz war ein Schnäppchen.

Fireflies.ai: 18 USD pro Monat

Ohne Fireflies geht bei mir nichts mehr. Der Dienst schickt einen Bot zum Mitschreiben in alle meine Videocalls, egal ob ich selbst dabei bin oder nicht. Nach jedem Meeting bekomme ich eine Zusammenfassung und kann auch Wochen später noch nachfragen, was besprochen wurde. Ein super Icebreaker in jedem Kennenlern-Call.

Perplexity.ai: aktuell kostenlos

Auch ohne Perplexity geht nichts mehr. Es recherchiert Inhalte für Workshops und Schulungen und ist ChatGPT und Co. darin meilenweit voraus. Dank einer Telekom-Aktion nutze ich die Pro-Version zwölf Monate kostenfrei und spare rund 200 Euro.

Fazit

Mein KI-Stack ist eine Mischung aus Allroundern und Spezialisten: ChatGPT für die tägliche Arbeit, Claude für Tonalität, Fireflies für Meetings und Perplexity für Recherche. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern wie oft ein Tool wirklich im Alltag genutzt wird.

FAQ

Welche KI-Tools nutzt du täglich?

Täglich im Einsatz sind bei mir ChatGPT, Claude, Fireflies.ai und Perplexity.ai. ChatGPT übernimmt die meisten Aufgaben, Claude die Textfeinarbeit, Fireflies die Meeting-Protokolle und Perplexity die Recherche.

Warum kostet ChatGPT 600 USD im Monat?

Die 600 USD entstehen durch ChatGPT Teams mit 20 dauerhaft vorgehaltenen Accounts für Workshops. So können alle Teilnehmenden im Onboarding den vollen Funktionsumfang nutzen.

Lohnt sich Claude neben ChatGPT?

Ja, Claude lohnt sich als Ergänzung, wenn es auf Textqualität und eine weniger generische Tonalität ankommt. Für die meisten Standardaufgaben reicht ChatGPT, Claude punktet bei anspruchsvollen Formulierungen.

Wofür ist Fireflies.ai gut?

Fireflies.ai protokolliert Videocalls automatisch. Ein Bot schreibt mit, erstellt nach dem Meeting eine Zusammenfassung und beantwortet auch später noch Fragen zum Besprochenen.

Ist Perplexity besser als ChatGPT für Recherche?

Für reine Recherche ist Perplexity in meiner Erfahrung deutlich stärker als ChatGPT, weil es Quellen gezielt durchsucht und belegt. Für Texterstellung und allgemeine Aufgaben bleibt ChatGPT die erste Wahl.

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