Studie: 8,7 Stunden pro Woche für ineffiziente Arbeit

Eine Studie der StepStone Group zeigt: In Deutschland gehen pro Woche durchschnittlich 8,7 Stunden für ineffiziente Tätigkeiten im Job verloren, also mehr als ein voller Arbeitstag. Gleichzeitig wünscht sich ein Viertel der Befragten Investitionen in Technologien wie KI. Hier die wichtigsten Daten im Überblick.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie

Für die Studie befragte die StepStone Group 5.800 Arbeitnehmer in Deutschland, darunter 700 Teilzeitbeschäftigte, sowie 600 Recruiter. Sechs Ergebnisse stechen heraus:

  • 8,7 Stunden pro Woche für unnötige Aufgaben und Meetings: Beschäftigte verbringen im Schnitt mehr als einen vollen Arbeitstag mit Tätigkeiten, die sie als unproduktiv empfinden.

  • 58 Prozent sagen, dass übermäßig komplexe Prozesse ihre Arbeitsleistung beeinträchtigen.

  • 46 Prozent wünschen sich klarere Kommunikation von ihrer Führungskraft.

  • 37 Prozent wünschen sich einfachere Prozesse.

  • 30 Prozent möchten mehr Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

  • 25 Prozent wünschen sich Investitionen in bessere Technologien und Tools wie Künstliche Intelligenz.

Unzufriedenheit treibt die Jobsuche

Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz hat Folgen: 68 Prozent der unzufriedenen Befragten sind aktiv auf Jobsuche. Wer Produktivitätshürden ignoriert, riskiert also nicht nur verschenkte Arbeitszeit, sondern auch Abwanderung.

Warum KI hier ein echter Hebel ist

Die Studie betont, wie wichtig Künstliche Intelligenz künftig wird. Werden repetitive und unnötige Aufgaben teilweise oder ganz automatisiert, gewinnen Mitarbeitende Zeit für sinnvollere Tätigkeiten, die besser zu ihren Fähigkeiten passen. Das sehen auch die Befragten so: 25 Prozent wünschen sich ausdrücklich bessere Technologien und Tools.

Unternehmen, die auf Automatisierung und KI setzen, steigern damit nicht nur die Produktivität, sondern werden auch als Arbeitgeber attraktiver. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels ist das ein doppelter Gewinn.

Fazit

8,7 verschenkte Stunden pro Woche sind ein klares Signal: Komplexe Prozesse, unklare Kommunikation und fehlende Tools kosten Unternehmen messbar Leistung. KI ist kein Selbstzweck, aber ein realistischer Hebel, um repetitive Arbeit zu reduzieren und Zeit für das Wesentliche zu schaffen.

FAQ

Wie viel Arbeitszeit geht laut Studie für ineffiziente Tätigkeiten verloren?

Laut der StepStone-Studie gehen in Deutschland pro Woche durchschnittlich 8,7 Stunden für ineffiziente Tätigkeiten verloren. Das entspricht mehr als einem vollen Arbeitstag je Woche.

Wer wurde für die Studie befragt?

Befragt wurden 5.800 Arbeitnehmer in Deutschland, darunter 700 Teilzeitbeschäftigte, sowie 600 Recruiter. Durchgeführt hat die Befragung die StepStone Group.

Was sind die größten Produktivitätshürden im Job?

Die größten Hürden sind übermäßig komplexe Prozesse mit 58 Prozent, unklare Kommunikation der Führungskraft mit 46 Prozent und zu komplizierte Abläufe mit 37 Prozent. Sie kosten messbar Arbeitsleistung.

Wie kann KI die Produktivität steigern?

KI steigert die Produktivität, indem sie repetitive und unnötige Aufgaben automatisiert. So gewinnen Mitarbeitende Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten, die besser zu ihren Fähigkeiten passen.

Warum ist KI auch für das Employer Branding relevant?

Unternehmen, die auf Automatisierung und KI setzen, gelten als moderner und entlasten ihre Teams. Das macht sie als Arbeitgeber attraktiver, was angesichts des Fachkräftemangels ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist.

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