KI-Transformation in Unternehmen: Warum der Wandel von innen kommen muss

Sven Wiesner mit Hund Blacky beim Nestlé Purina PetCare Europe AI Day zur KI-Transformation in Unternehmen

KI-Transformation in Unternehmen gelingt 2026 nicht durch externe Berater oder Vorgaben von oben, sondern durch interne AI Pioneers, die das Thema aus der Mitte der Organisation tragen. Drei Grundlagen sind Pflicht: eine sichere KI-Plattform, geklärte Compliance und eine eingebundene Mitbestimmung. Das zeigte der AI Day von Nestlé Purina PetCare Europe.

Ein schwarzer Hund namens Blacky hat mir auf dem Nestlé Purina PetCare Europe AI Day aus der ersten Reihe gute Vibes geschickt. Und ganz nebenbei das Thema dieses Artikels geliefert: KI-Transformation in Unternehmen gelingt nicht durch externe Berater, sondern durch die Leute, die schon da sind. Ich war als externe Stimme eingeladen, um über die Transformation von Organisationen mit KI zu sprechen. Meine wichtigste Beobachtung nehme ich gleich vorweg: Wer den Wandel von oben oder von außen reindrücken will, verliert.

Volles Publikum beim Nestlé Purina PetCare Europe AI Day zur KI-Transformation in Unternehmen

KI ist kein Software-Rollout, sondern Kulturwandel

Viele behandeln KI wie das nächste Tool. Lizenz kaufen, Schulung buchen, abhaken. So läuft das halt nicht. KI verändert, wie Menschen arbeiten, entscheiden und zusammenarbeiten. Damit ist KI-Transformation in Unternehmen erstmal ein Kulturwandel und erst danach ein technisches Projekt.

Purina hat KI dieses Jahr zum Transformationsschwerpunkt gemacht. Die dicken Bretter sind dort schon gebohrt: Plattform steht, Compliance ist geklärt, Personalrat ist eingebunden. Das ist die Pflicht, die viele unterschätzen. Erst wenn das sitzt, fängt die eigentliche Arbeit an. Nämlich die Organisation von innen heraus fit zu machen.

Sven Wiesner mit einem Kollegen in der Pause des Nestlé Purina PetCare Europe AI Day

AI Pioneers: der eigentliche Hebel für die KI-Transformation in Unternehmen

Der spannende Teil bei Purina sind die AI Pioneers. Leute aus verschiedenen Fachbereichen, die fachübergreifend zu Ambassadoren werden und das Thema aus der Mitte der Organisation tragen. Kein Top-down, sondern aus den Teams heraus.

Warum das funktioniert? Ein Ambassador aus dem eigenen Fachbereich kennt die Abläufe, spricht die Sprache der Kollegen und hat Vertrauen. Genau das beschleunigt Akzeptanz viel stärker als jede Ansage von ganz oben. So wird KI-Transformation in Unternehmen vom abstrakten Strategiepapier zu etwas, das im Alltag tatsächlich ankommt.

Realität: ohne Grundlagen geht gar nichts

Bevor die AI Pioneers überhaupt loslegen können, müssen drei Dinge stehen.

  • Eine Plattform, auf der die Werkzeuge sicher bereitstehen.

  • Geklärte Compliance, also Datenflüsse und Verantwortlichkeiten.

  • Die Mitbestimmung mit an Bord, sprich Personal- oder Betriebsrat.

Wer diese Bretter nicht bohrt, baut die ganze Transformation auf Sand. Klingt unbequem, ist aber so.

Gute Beratung macht sich selbst überflüssig

Ja, das klingt erstmal schräg. Eine Beratung, die sich selbst abschaffen will. Aber gerade bei einem Kulturwandel ist das genau der richtige Anspruch. Ich kann den Start beschleunigen, Methoden mitbringen und die AI Pioneers befähigen. Tragen muss den Wandel am Ende aber die Organisation selbst. Nachhaltige KI-Transformation in Unternehmen kommt von innen, nicht aus einer Dauerabhängigkeit von Dienstleistern.

Häufige Fragen zur KI-Transformation in Unternehmen

  • Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin, der oder die fachbereichsübergreifend als Ambassador für KI wirkt und das Thema aus der Mitte der Organisation heraus verankert.

  • Interne AI Pioneers kennen die Abläufe und die Kollegen und erreichen Akzeptanz schneller als externe Berater.

  • Drei Grundlagen: eine sichere Plattform für die Werkzeuge, geklärte Compliance und die frühzeitige Einbindung der Mitbestimmung.

Fazit

KI-Transformation in Unternehmen ist kein Software-Rollout, sondern Kulturwandel. Plattform, Compliance und Mitbestimmung sind die Pflicht. Die Kür gelingt über Menschen, über AI Pioneers, die das Thema von innen tragen. Und über eine Beratung, die ihren Erfolg daran misst, wie schnell man sie nicht mehr braucht. Blacky hätte das vermutlich genauso gesehen.




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